Es ist ganz schön anstrengend einen Lehmstein herzustellen, da waren sich alle 13 Kinder, die im Rahmen des TalentCampus in ihren Osterferien intensive Stunden im Wolpeterhaus bei den Denkmalpaten verbracht haben, einig. Richtig abwiegen, ausgiebig rühren und das matschige Gefühl wieder mögen war nicht auf Anhieb einfach.

„Ich finde es so wichtig, dass die Kinder die Leistung der Vergangenheit wertschätzen und unsere Fachwerkhäuser in Zukunft mit anderen Augen sehen.“ so Patricia M.Keil, die Projektleitung des alten Fachwerkhauses, die sich bereits seit elf Jahren für Baukultur über Projekte einsetzt.

In Gruppen eingeteilt, starteten die ersten zur FachwerkSchnitzeljagd durch die Altstadt und suchten die Neidköpfe, die als älteste Street Art angesehen werden können. Danach wurden, natürlich mit Fachwerkmotiven, Jutebeutel bedruckt sodass jeder eine Erinnerung an diese Exkursion auf die Baustelle hat. „Am liebsten hätten einige ihren Lehmsteine mit nach Hause genommen, ihn aber verbaut zu wissen und jederzeit besuchen zu können, hat die Kinder erfreut.“ so Keil.

Individuell wie die Kinder trocknen die Lehmsteine, versehen mit ihren Initialien, nun bis zum Verbauen im Wolpeterhaus.