Patricia M. Keil

Patricia M. Keil

Koordinatorin und Jugendstilfan

Mit einem Pinsel in der Hand wurde ich 1981 im schönen Polen geboren und den Überlieferungen meiner Familie nach waren mir Buntstifte lieber als Schokolade, malte ich jeden weißen Fleck im Kinderzimmer an und war dabei durchaus nicht untalentiert.
Bereits im Kindergarten bekam ich unbezahlte Auftragsmalereien von anderen Knirpsen aufgetragen und ich folgte dem Sprichwort: -Wo deine Gaben liegen, da liegen auch deine Aufgaben.
Mein Kunstlehrer, Hans Pasternack, hatte großen Einfluss auf meinen Sinn für Künste. Mit seiner Kunstklasse besuchten wir u.a. die Edvard Munch Ausstellung 1996 in Göttingen, die mich bis heute sehr geprägt hat. In der örtlichen Theatergruppe war ich für die Bühnenbilder zuständig und hatte immer viel Freude bei der Arbeit mit anderen. Nach dem Fachabitur in Gestaltung, unterschiedlichen Jobs und dem Überwasserhalten mit dem Kopieren von Bildern folgte eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Die beste Entscheidung für mich, da ich es faszinierend fand, meine Malerei mit Designelementen und Fotografie zu ergänzen. Bisher dem Acryl zugetan, probierte ich von nun an Tusche, Kohle und Strukturpasten aus. Experimente mit Fotografien entluden sich in meiner ersten großen Ausstellung beim DenkmalKunst Festival 2011. Jährlich folgte die Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen des Mündener KunstNetz e.V., ich organisierte jahrelang Kreativangebote beim Kindertag in Hann. Münden und spannenden eigenen Ausstellungen.
Die Kultur und mein wunderbarer Mann Martin lockten mich nach Einbeck. Hier darf ich mich seit Jahren über die Initiative YoungART austoben, Häuser bemalen, Installationen hinterlassen, mit Kindern- und Jugendlichen bunte Dinge ausprobieren, im Team kreativ sein und ganz wunderbare Menschen kennenlernen, mit denen ich feststellen kann, dass es nichts Schöneres gibt, als voneinander zu lernen. Mein 2020 gegründetes Label "FachwerkHooray" hat sich der jahrhundertealten Kunst des Schnitzens angenommen und hält die Fahne für das Fachwerk hoch. Die Häuser mit ihren Motiven inspirieren mich zu gänzlich neuen Sphären der künstlerischen Darstellung. Als Teil vom 2009 von meinem Mann gegründeten „Kunsthaus Einbeck“ freue ich mich auch in dieser Verbindung auf eigene Ausstellungen und einen spannenden künstlerischen Austausch.

Kathi Enders

Kathi Enders

Leitung Young Art in Einbeck

Mein Name ist Kathi Enders. Ich lebe mit meiner Familie (verheiratet, 2 bezaubernde Kinder) seit fast 3 Jahren in Einbeck. Was mich hierher geführt hat, ist über einige Kilometer und Zufälle schnell erzählt. Ich bin 2003 nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin nach Österreich gegangen, wollte einfach mal raus und etwas Neues erleben. Dort habe ich meinen Mann kennen und lieben gelernt, der ursprünglich Einbecker ist. Und so wurde aus dem zunächst angedachten Zeitraum von einem Jahr, welchen ich im Süden verbringen wollte sagenhafte volle 10 Jahre. Wir verlebten eine superschöne Zeit im Salzburger Land in der auch unser Sohn zur Welt kam. Die Berge und die Landschaft inspirierten mich immer wieder dazu, meine Staffelei aufzubauen und zu malen. Ich habe verschiedene Maltechniken mit unterschiedlichen Materialien ausprobiert und mich auch mit Freude an abstrakter Kunst versucht. Aber auch dem kreativen Stricken, Häkeln, Sticken und Nähen habe ich mich mit Freude zugewendet. Irgendwann verschlug uns dann der Nordwind nach Helmstedt – die Stadt, in der unser Tochter dann zur Welt kam.
Vor knapp 3 Jahren entdeckten wir dann ein wunderschönes Haus in Einbeck, das zum Verkauf stand. Wir dachten uns: Irgendwann sollte man auch mal Wurzeln schlagen, damit man gefestigt ist. Einbeck gefiel auch mir schon immer sehr gut. Ich mochte bei unseren Heimatbesuchen schon immer das Bummeln durch die wunderschöne Fachwerkstadt. Nun also hier angekommen wollte es der Zufall wohl so, dass ich Patricia und ihre liebenswerte Familie kennenlernen durfte. Wir sprachen viel über Kunst und Kreative Projekte und ich zeigte ihr dann einfach mal ein Pouring Bild von mir. Ich wurde quasi von Patricia „entdeckt“, sie erkannte, was mich begeistert, was mich interessiert. Schnell schmiedeten wir gemeinsame kreative Pläne, ein Gedanke jagte den nächsten, eine Idee kam zur anderen. Und jetzt kann ich tatsächlich hier in der Jungen Linde als Teil der Kunst- und Kultur Szene in Einbeck aktiv sein. Dafür bin ich sehr dankbar und ich freue mich auf alles, was in den nächsten Monaten und Jahren in der JuLi mit Young Art und anderen kreativen Gruppen geschaffen und erschaffen wird.