
Shokofeh Gharibzadeh Loron
Shokofeh Gharibzadeh Loron – Leitung der Jungen Linde
Ich heiße Shokofeh Gharibzadeh Loron – ein Name so lang wie mein Weg nach Einbeck: geboren im Iran, fünf spannende Jahre in Dubai gelebt, ein Jahr Ukraine – und nun mitten im wunderschönen Einbeck gelandet!
Seit März 2024 arbeite ich im Einbecker KulturBüro und freue mich riesig, in der Jungen Linde aktiv sein zu können. Hier treffen sich Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen – und genau das liebe ich: diese offene, bunte, lebendige Atmosphäre in unserer soziokulturellen Villa.
Ich habe schon einige Kurse und Veranstaltungen organisiert – und dabei ganz fantastische Menschen kennengelernt. Das Team rund um Patricia und Martin hat mir nicht nur Türen geöffnet, sondern auch gezeigt, wie viel Herz und Kreativität in dieser Stadt stecken.
Und klar: Ein weiterer Grund, warum ich die Junge Linde liebe, ist meine kleine Tochter. Sie fühlt sich hier pudelwohl – und wenn das Kind glücklich ist, ist Mama es auch. Mein Mann Ali und ich sind jedenfalls große Linde-Fans!

Luba Lymann
Ich heiße Luba Lymann und komme aus der Ukraine. Ich bin Mutter von zwei Kindern und stolze Großmutter von drei Enkelkindern.
Schon immer habe ich große Freude daran, Zeit mit Kindern zu verbringen. Ihre Offenheit, Ehrlichkeit und Neugier inspirieren mich jeden Tag. Besonders wichtig sind mir auch die Natur und Tiere – sie geben mir Ruhe, Kraft und Ausgleich im Alltag.
Ich bin sehr dankbar, hier die Möglichkeit zu haben, Teil des JuLi Teams zu sein. Es bedeutet mir viel, meine Erfahrungen, meine Herzlichkeit und meine Begeisterung für die Arbeit mit Kindern einzubringen. Besonders am Herzen liegt mir, unsere ukrainische Kultur lebendig zu halten und sie auf liebevolle Weise an die Kinder weiterzugeben. Gerade für ukrainische Kinder ist es wichtig, ihre Wurzeln, ihre Sprache und ihre Traditionen nicht zu verlieren.
Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Kindern zu lernen, zu lachen und eine warme, kreative und unterstützende Umgebung mitzugestalten.

Hanna Dolynska
Hanna Dolynska bringt kreativen Glanz in die Junge Linde. Die engagierte Künstlerin aus der Ukraine, selbst Mutter einer Tochter, sprüht vor Ideen und lädt Kinder von 6 bis 10 Jahren in ihren Kurs „Auch Du bist ein Künstler“ ein. Ob Aquarell, Pointillismus oder Linolschnitt – Hanna zeigt, wie man mit Farben und Licht experimentiert. In entspannter Atmosphäre auf Deutsch, Ukrainisch und Englisch entdecken die Kids neue Horizonte und erschaffen eigene Werke für echte Ausstellungen.

Patricia M. Keil
Mit einem Pinsel in der Hand wurde ich 1981 im schönen Polen geboren und den Überlieferungen meiner Familie nach waren mir Buntstifte lieber als Schokolade, malte ich jeden weißen Fleck im Kinderzimmer an und war dabei durchaus nicht untalentiert.
Bereits im Kindergarten bekam ich unbezahlte Auftragsmalereien von anderen Knirpsen aufgetragen und ich folgte dem Sprichwort: -Wo deine Gaben liegen, da liegen auch deine Aufgaben.
Mein Kunstlehrer, Hans Pasternack, hatte großen Einfluss auf meinen Sinn für Künste. Mit seiner Kunstklasse besuchten wir u.a. die Edvard Munch Ausstellung 1996 in Göttingen, die mich bis heute sehr geprägt hat. In der örtlichen Theatergruppe war ich für die Bühnenbilder zuständig und hatte immer viel Freude bei der Arbeit mit anderen. Nach dem Fachabitur in Gestaltung, unterschiedlichen Jobs und dem Überwasserhalten mit dem Kopieren von Bildern folgte eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Die beste Entscheidung für mich, da ich es faszinierend fand, meine Malerei mit Designelementen und Fotografie zu ergänzen. Bisher dem Acryl zugetan, probierte ich von nun an Tusche, Kohle und Strukturpasten aus. Experimente mit Fotografien entluden sich in meiner ersten großen Ausstellung beim DenkmalKunst Festival 2011. Jährlich folgte die Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen des Mündener KunstNetz e.V., ich organisierte jahrelang Kreativangebote beim Kindertag in Hann. Münden und spannenden eigenen Ausstellungen.
Die Kultur und mein wunderbarer Mann Martin lockten mich nach Einbeck. Hier darf ich mich seit Jahren über die Initiative YoungART austoben, Häuser bemalen, Installationen hinterlassen, mit Kindern- und Jugendlichen bunte Dinge ausprobieren, im Team kreativ sein und ganz wunderbare Menschen kennenlernen, mit denen ich feststellen kann, dass es nichts Schöneres gibt, als voneinander zu lernen. Mein 2020 gegründetes Label "FachwerkHooray" hat sich der jahrhundertealten Kunst des Schnitzens angenommen und hält die Fahne für das Fachwerk hoch. Die Häuser mit ihren Motiven inspirieren mich zu gänzlich neuen Sphären der künstlerischen Darstellung. Als Teil vom 2009 von meinem Mann gegründeten „Kunsthaus Einbeck“ freue ich mich auch in dieser Verbindung auf eigene Ausstellungen und einen spannenden künstlerischen Austausch.

Olga Müller
Ich freue mich, wenn ich mich für meine Umwelt und meine Mitmenschen engagieren kann. Dabei springe ich gerne auch spontan bei ganz verschiedenen Angeboten hier in der Jungen Linde mit an Bord. Als Mitinitiatorin habe ich das auf Nachhaltigkeit angelegte Angebot „Tischlein deck Dich“ hier in der Jungen Linde eingeführt. Ich mag übrigens „Young“ und ich mag „Art“. Somit finde ich „Young Art“ natürlich spitze. Seit dem Frühjahr 2022 arbeite ich daran, in der Jungen Linde einen „Kids Treff“ für Kinder im Alter von 7 bis 15 aufzubauen. Dabei versuchen wir auch intensiv, aus Kriegs- und Krisengebieten geflohenen Kinder für’s Dabeisein zu begeistern.

Martin Keil
2014 haben Stixy und ich gemeinsam beim Anblick des Immobilienangebotes zum Haus Hubeweg 1 den gleichen Gedanken gehabt: Das wäre doch ein wunderbares Haus für Kinder- und Jugendliche. Zentral gelegen, repräsentativ, stilvoll und in direkter Nachbarschaft zum Einbecker Rathaus. Wir marschierten schnurstracks ins KulturBüro und begannen, ein Jugendhauskonzept zu schreiben. Wir fingen an, für dieses Vorhaben zu glühen, versuchten Politiker, Jugendpfleger und potentielle Förderer für die schon schnell benannte Junge Linde zu begeistern und schafften es schließlich zu unserer großen Freude, unsere fixe Idee in die Tat umzusetzen. Durch phantastische Projektleiter:Innen und intensives Netzwerken ist die JuLi heute das, was wir uns gewünscht hatten: Ein spannender Begegnungsort für junge und junggebliebene kreative Menschen. Im Backoffice beschäftigen wir uns z.B. damit, der Jugendstilvilla Schritt für Schritt den Glanz zurückzugeben, den August Stukenbrok im Jahre 1909 beim Bau vorlegte. Im digitalen Leben habe ich viel Freude daran, die Szenen, Gruppen und Aktionen im Haus in ansprechender Form online zu präsentieren. Da hier inzwischen schon ganz schön viel passiert, bin ich im Grunde jeden Tag am Tippen – das macht ziemlich viel Spaß!
